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Hilfe für Griechenlands Insel

Die Schuldenkrise konnte ihm nichts anhaben: Der Tourismus in Griechenland ist in seinem fünften Rekordjahr.

Dennoch: Die positive Bilanz trügt. Viele Gastronomen und Hotelbesitzer auf den zahlreichen Inseln ächzen besonders stark unter den Sparmaßnahmen. So wurde im vergangenen Jahr die Mehrwertsteuer angehoben.

Restaurantbesitzer Christos Michail auf Milos klagt, “bei einer Abgabe von 24% und allen anderen Maßnahmen ist es unmöglich, innerhalb von einem halben Jahr ein gesundes Unternehmen zu schaffen. Denn die andere Hälfte des Jahres sind die Betriebe geschlossen oder unterbelegt, es handelt sich nicht um Unternehmen, die das ganze Jahr voll arbeiten.”

Viele Betriebe kämpfen ums Überleben, wie auf Milos. Appelle an die Regierung in Athen werden lauter, den Tourismus, das Rückgrat der griechischen Wirtschaft, gezielt zu unterstützen.

Der stellvertretende Bürgermeister a.D. Averkios Gaitanis gibt zu Bedenken, “die Lebenshaltungskosten auf den Inseln sind erwiesenermaßen um 30% höher als auf dem Festland. Die Entscheidung der Staates, die Mehrwertsteuer eine Zeit lang zu senken, hat den Menschen geholfen. Man darf nicht vergessen, dass die Wirklichkeit auf den Inseln anders ist, als sie im Sommer zu sein scheint.”

Die Tourismusindustrie erwirtschaftet mittlerweile fast 19 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts. 423.000 Jobs hingen im vergangenen Jahr direkt vom Tourismus ab.

 

                                                                                                                                                                           Quelle: De.euronews.com

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