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Viel Klassik im Herodes-Atticus-Theater

Viel Klassik im Herodes-Atticus-Theater

Mit dem Segen des Archäologischen Zentralrates konnte unlängst das Programm des Athener Festivals für das Herodes-Atticus-Theater unterhalb der Akropolis bekanntgegeben werden. Traditionsgemäß herrschen klassische Konzerte und Opernaufführungen vor. Bei zwei Vorstellungen der griechischen Nationaloper, der „Aida“ und der „Carmen“, wäre es im Zentralrat beinahe zum Veto gekommen, weilviele der Mitglieder nicht mit dem vorgeschlagenen Bühnenbild einverstanden waren. Sie passierten das strenge Gremium der höchsten Antikenwärter aber schließlich doch mit Mehrheit. Den Auftakt zum diesjährigen Sommerprogramm bildet die bereits erwähnte „Carmen“ von Giuseppe Verdi am 10., 12. und 15. Juni (ebenfalls am 24., 26. 27. und 29. Juli). Es folgen die „Carmina Burana“ von Carl Orff durch das Orchester Armonia Atena (Camerata) und den Chor des staatlichen Rundfunks ERT am 18.6. Aus Anlass des Weltmusiktages am 21. Juni gibt es ein Gratiskonzert mit dem ERT-Sinfonieorchester, und am 23.6. folgt eine Hommage an den griechischen Liedkomponisten Notis Mavroudis. Am 27. Juni spielt das Staatsorchester Athen Werke von Rachmaninoff und Dvorak mit dem Pianisten Alain Lefèvre. Im Juligibt es außer der erwähnten Wiederholung der „Carmen“ am 2. des Monats ein Konzert des griechischen Komponisten Nikos Kypourgos und am 5. eine Hommage an Federico Fellini und Nino Rota. Außerdem gibt es am 8. und 11. Juli zwei Theatervorführungen. Für den August ist lediglich ein Konzert des Athener Staatsorchesters unter Vladimir Ashkenazy mit dessen Sohn Dimitri als Solisten am 1. des Monats vorgesehen. Soweit das vorläufige Programm des Athener Festivals im Herodes-Atticus- Theater. Wegen des Hickhacks um die Festivalleitung ist das Programm auch weiterhin in Arbeit und wird vermutlich noch ausgebaut. Auch die anderen Spielorte, wie das antike Theater von Epidauros, das Athener Konzerthaus Megaron Moussikis, das Nationaltheater und die Athener Kunsthochschule,bieten eine Vielzahl von Konzerten, Theatervorstellungen, Tanz und Ausstellungen. Ironie der Geschichte: Weil der belgische Künstler Jan Fabre in seiner kurzen Zeit als künstlerischer Leiter das Festival in ein vorwiegend belgisches umwandeln wollte (die GZ berichtete), ist es jetzt zu einem fast ausschließlich griechischen geworden.Tickets für die ersten Veranstaltungen kann man seit Montag vorbestellen.Informationen und das Programm gibt es unter: www.greekfestival.gr.
 
                                                                                                                                                                                Quelle: Griechenland.net