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Nisyros: Energie aus dem Inneren der Erde!

Nisyros: Energie aus dem Inneren der Erde!

Auf Nisyros, einer der kleinsten Inseln der Dodekanes, befindet sich der jüngste aktive Vulkan in der Ägäis, der ein einzigartiger Geotop und Naturschutzdenkmal ist. Die Insel wurde nach zahlreichen Vulkanausbrüchen geformt und besteht deshalb aus rein vulkanischen Gesteinen, deren Vielfalt, Form und Zusammensetzung sie zu einem wahren geologischen Freilichtmuseum gemacht haben.

Im Zentrum der Insel befindet sich ein Vulkankrater (der so genannte Polyvotis -aus dem vom Zeus geschlagenen mythologischen Riesen) mit einer Länge von 3.500m und einer Breite von 1.500m; dieser noch aktive Vulkan ist die touristische Hauptattraktion der Insel, da er zu den größten und besterhaltenen Vulkankratern der Welt zählt.

In der Antike war Nisyros ununterbrochen besiedelt. Im Westen der Insel liegt Paleokastro, die prächtige antike Akropolis der Insel mit einer ca. 2Km langen Festungsmauer aus dem 4.Jh.v.Chr. Über die heutige Hauptstadt der Insel, Mandraki, erhebt sich die von den Johanitter-Rittern errichtete venezianische Festung (1306 n.Chr.). Dort wurde im 14. Jh. das Kloster der Schutzheiligen der Insel „Panagia Spiliani“ errichtet wurde, dessen Kirche in einer unterirdischen Höhle liegt.

Die zahlreichen Thermalquellen sind ein weiteres besonderes Merkmal von Nisyros. An vielen Stellen entlang der Inselküste brodelt immer noch heißes Wasser (30° bis 60° C). Die wichtigsten Thermalquellen sind Loutra, die für ihr Natrium-und Schwefelreiches Thermalwasser sehr bekannt sind. Überreste von Römischen Thermen findet man auch im malerischen Dorf Paloi.

Nisyros ist ebenfalls interessant für die Wanderliebhaber. Die Insel durchqueren mehr als 40 gut markierten Wanderpfäde vom besonderen geologischen Interesse, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie zu den idyllischen Stränden von Nisyros führen. Der Südteil der Insel und das an die Küste angrenzende Meeresgebiet der Insel gehören zu den ''Natura 2000'' Schutzgebieten.

 

                                                                                                                                                                                       Quelle: Graktuell.gr