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Falassarna: das antike Piratenparadies

Falassarna: das antike Piratenparadies

Falassarna liegt an der westlichen Küste Kretas, ca. 58 Km von Chania entfernt an der Gramvoussa-Halbinsel. Der Name stammt aus der prähellenischen Zeit und wurde nach der Nymphe „Falassarni“ ernannt. Die Region von Falassarna war erst während der mittelminoischen Ära bis Mitte des 1 Jh.v.Ch. besiedelt.

Die Stadt hatte ihren Höhepunkt im 4.Jh. erreicht; dies beweisen die Ausgrabungen, die schwere Festungen, einen geschlossenen Hafen, eine Münze, eine Reihe von Tempeln (wahrscheinlich an Apollo und Artemis gewidmet) und ein Verkehrsnetz ins Licht gebracht hatten. Eine vermutliche Quelle für diesen Reichtum war die damalige blühende Piraterie im Mittelmeer, die die Stadt später in Konflikt mit dem römischen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Netz brachte. Mit der Entscheidung des Römischen Reichs zur Bekämpfung der Piraterie kam 69 v.Ch. der endgültige Untergang der Stadt.

Ein beeindruckendes Zeugnis für das politische System dieser Zeit ist ein im Felsen gemeißelter Sitz, der vermutlich als Podium für die Sprecher während der Stadtversammlungen gedient hatte.

Die zweite große Überraschung, die den Besucher an der Südwestspitze erwartet, ist die kleine tropische Insel von Elafonissos (übersetzt als „Insel der Rehe“) mit dem weißen und teilweise rosafarbenen Sand wegen der kleinen Bruchstücke von Purpurshell. Elafonisi ist eine kleine niedrige Insel (20 m über dem Meeresspiegel), die von der Küste aus in seichtem Gewässer (0.60 -0.90 m) in einer Entfernung von ca. 800 m in einer Art "Durchschreitung" zu erreichen ist.

Im benachbarten Grambusa (Balos) kann das Baden in seinem exotischen Binnensee mit feinem, weißem Sand und seichtem, türkisgrünem Wasser mit einem Besuch der venezianischen Festung, die auf der Zahmen Grambusa-Insel liegt, kombiniert werden.

 

                                                                                                                                                                                  Quelle: Graktuell.gr