}

Andros: Einzigartige Zusammenspiel von Meer und Berg

Andros: Einzigartige Zusammenspiel von Meer und Berg

Andros ist die nördlichste Insel der Kykladen und die zweitgrößte nach Naxos. Ab etwa 7000 v. Chr. wurde sie besiedelt und durch ihre Geschichte fand sie sich unter römischer, fränkischer und ottomanischer Besatzung.

Die alte Hauptstadt von Andros war Paleopolis, die ihre Blüte von der klassischen bis zur römischen Zeit erlebte. Die Ausgrabungen hier brachten zahlreiche archäologische Funde ins Licht, die heute im Archäologischen Museum der Insel ausgestellt werden. Die alte Siedlung von Zagora wurde vom 10 v. Chr. bis Ende des 8. Jh. v. Chr. besiedelt und liegt im Westen der Insel. Eine starke Mauer, ein großes Tor und ein Heiligtum wurden die wichtigsten Entdeckungen der Ausgrabungen in diesem Ort.

Während des Mittelalters war "Pano Kastro" (oder "Faneromeni Burg") die mächtigste Stadt auf der Insel. Eine starke Mauer umgab die nördlich von Ornos auf einer Höhe von 600m liegende Burg, in dessen Mauer bis 1000 Menschen Schutz finden konnten. Unterhalb des Burgfelsens liegt der bekannte wunderschöne Strand ''Grias Pidima''.

In der Nähe des Hafens von Gavrion liegt der kegelförmige hellenistische Turm von Agios Petros, einer der besterhaltenen in den Kykladen. Er ist 20m hoch, hat 5 Geschosse und eine Wendeltreppe und wurde mit lokalen Schiefersteinen gebaut. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel gehören auch die byzantinischen Klöster von Zoodochos Pigi, von Taxiarchis Michail in Messaria und von Taxiarchis Melidas in Pitrofos.

In der heutigen Hauptstadt, gennant Chora von Andros, befindet sich das Goulandris Museum Zeitgenossischer Kunst mit einer reichen ständigen Sammlung und zahlreichen periodischen Ausstellungen von internationalem Niveau, die tausende Besucher jeden Sommer anziehen. Andros hat sowohl wunderschöne Strände als auch charmante Wanderwege, wie z.B. die Strecke zu den einzigartigen Wasserfällen von Paleopoli, Remata und Pythara.

 

                                                                                                                                                                                     Quelle: Graktuel.gr